Staubsaugroboter


– die modernen Heinzelmännchen

Selbst tierfreie Haushalte leisten sich ab und an die ein oder andere Wollmaus in Ihrem zu Hause. Sie wohnen unter dem Bett, an schwer zu erreichenden Stellen, sie vermehren sich rasend schnell und um Ihnen wirklich den Gar auszumachen, fehlt einem meistens die Zeit. Ein „Mäusefänger“, der Sie dabei unterstützt, während Sie nicht zu Hause sind, ist der Saugroboter. Vorweg sei gesagt: die, die einen haben, möchten ihn nicht mehr missen, die meisten anderen, erwarten zu viel von ihm.

Wir haben einem der kleinen Helfer über die Schulter geschaut und uns den Vorwerk Kobold VR200 einmal genauer angesehen:


Es zählen nicht nur die inneren Werte
Vom Prinzip her sind Saugroboter alle ähnlich aufgebaut. Das mehr oder weniger runde Gehäuse besteht aus einer Ober- und einer Unterseite. An der Oberseite befinden sich, je nach Hersteller, die Kontroll-Tasten und der Deckel zum entleeren des Staubbehälters. Seitlich sind die Hindernissensoren und Stoßleisten angebracht.
Unter dem Gerät befinden sich die eigentlichen Arbeiter. Außer den Rädern für die Fortbewegung, sind hier unter anderem die Treppensensoren, der Staubeinlass und die Hauptbürste angebracht. Um auch in jede Ecke zu gelangen, gibt es an einem Großteil der Geräte noch Seitenbürsten. Der Durchmesser des Saugroboters ist unterschiedlich und hängt damit vom Gerätetyp ab. Der Durchschnitt liegt bei etwa 40cm. Damit ist er äußerst platzsparend und kann bei nicht Gebrauch problemlos verstaut werden.

Funktion und Besonderheiten
Beim Start fährt der Saugroboter mehrfach den Raum ab, um über einen bestimmten Algorithmus einen Grundriss zu errechnen. Danach nimmt er seine eigentliche Arbeit auf. Die gesammelten Daten werden bis zu 67 mal pro Minute neu berechnet, so dass Hindernisse jederzeit erkannt und umfahren werden. Ebenso wie Stühle und Tische, werden auch Treppen und Absätze wahrgenommen, so dass der Saugroboter sicher vor Abstürzen ist.
Zusätzlich dazu, gibt es die so genannten virtuellen „Leuchttürme“. Diese kontrollieren den erfassten Raum und stellen damit sicher, dass der Sauger erst in den nächsten Raum fährt, wenn der erste komplett befahren wurde.
Dank dieser Sicherheitseinrichtung und dem damit verbundenen autonomen arbeiten, ist eine Überwachung während des Arbeitseinsatzes nicht nötig.
Über einen eingebauten Timer können Sie das Gerät sogar so programmieren, dass die Arbeit bereits getan ist, wenn Sie nach Hause kommen. Neben der gewonnenen Zeit umgehen Sie damit sogar anfallende Geräusche, welche, je nach Modell und eigenem Empfinden, störend wirken können.
Während seiner Arbeit steht er in ständigem Kontakt zu seiner Basis. Hochpreisige Geräte erkennen den Füllstand des Schmutzbehälters und fahren selbständig zur Entleerung und zum laden zurück.
Ein weiterer Pluspunkt der meist kostspieligen Geräte: im Gegensatz zu preisgünstigen, erkennen sie größere Verschmutzungen und reinigen diese Stellen länger und intensiver.



Produkt und Preise
Unser Favoriten ist der Vorwerk Kobold VR200. http://www.chip.de/artikel/Vorwerk-Kobold-VR200-Roboterstaubsauger-Test_72458147.html Neben erstklassiger Saugleistung sind hier besonders seine Akkulaufzeit, der niedrige Geräuschpegel und sein gleichbleibend guter Einsatz auf glatten Oberflächen und Teppichboden zu nennen.
Seine Klartextanzeige lässt sich übersichtlich und eindeutig ablesen, was einem jederzeit einen Einblick in die derzeit zu verrichtende Aufgabe gewährt.
Seine halbrunde Form ermöglicht ihm eine leichte Reinigung der Zimmerecken, seine niedrige Höhe von 9cm lässt ihn zur Reinigung auch unter Betten spielend hindurch fahren. Große Hindernisse werden geschickt umfahren, über kleinere, wie zum Beispiel Kabel, klettert er hinüber. Neben seinem relativ hohen Gewicht ist er auch preislich in der oberen Kategorie angesiedelt. Mit einem Kaufpreis von etwa 750 Euro gehört er zu den teureren Geräten, wobei sich die Mehrausgabe hier wirklich lohnt. Neben den oben bereits genannten positiven Eigenschaften ist die simple Bedienung ein weiterer Punkt der uns begeistert hat.



Tipps zum Kauf
Für welches Model Sie sich auch entscheiden, wir nennen Ihnen ein paar Dinge auf die Sie beim Kauf achten sollten:
Die Akku-Laufzeit ist genauso wichtig, wie die Ladezeit. Ein Gerät mit niedriger Laufzeit und hoher Ladezeit ist eher unbefriedigend, da es einige Zeit in Anspruch nehmen kann, bis Ihre Wohnung gereinigt ist.
Überlegen Sie, wie und vor allem wann Sie das Gerät einsetzen möchten. Läuft es ohnehin nur, wenn Sie selbst nicht in der Wohnung sind, ist der entstehende Geräuschpegel für Sie eher uninteressant. Sollten Sie den Saugroboter auch einsetzen wollen, wenn Sie dabei sind, empfiehlt es sich das Gerät im eingeschalteten Modus und ein einem kleinen Raum zu testen. In einem großen Verkaufsraum, mit der Geräuschkulisse anderer Kunden, wird Ihnen eine objektive Bewertung schwer fallen.
Einige Geräte arbeiten auf glatten Böden sicher und akkurat, bei Teppichen und größeren Verschmutzungen wie Tierhaaren stoßen Sie an Ihre Grenzen. Überlegen Sie vor dem Kauf, welche Herausforderungen auf Ihren Haushaltshelfer warten.
Gern beraten wir Sie zu diesem Thema in unserem Einrichtungshaus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.